17.8.2019 Güstrow „Rhythmus gegen Rassismus“ Aktionstag für eine offene Gesellschaft und gegen Rassismus

Am 17.8. 2019 führt das Netzwerk Rock gegen Rechts MV (Träger Rock gegen Rechts Stralsund e.V.) mit einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher AkteurInnen in Güstrow den Aktionstag „Rhythmus gegen Rassismus“ durch.

Am 17.8. 2019 führt das Netzwerk Rock gegen Rechts MV (Träger Rock gegen Rechts Stralsund e.V.) mit einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher AkteurInnen in Güstrow den Aktionstag „Rhythmus gegen Rassismus“ durch.

Um 13:00 Uhr wird mit einer Tanzdemo vom Bahnhof ausgehend der Tag eingleitet. Mehrere Kundgebungen werden auf der Strecke der Demo durchgeführt werden, bis der Zug das Kundgebungs- und Festgelände im Rosengarten erreicht. Die Fette Elke, die kleinste Tanzfläche Vorpommerns, wird das ganze begleiten.


Um 14:00 Uhr beginnt dann die Veranstaltung im Rosengarten mit namenhafte Bands wie Lappalie oder Antispielismus aus Rostock. Gleichzeitig erhalten auch lokale Jugendbands wie Purple Stain und Dämmernacht die Gelegenheit für einen Auftritt. Das Bühnenprogramm besteht außerdem auch aus Beiträgen zur Arbeit des NSU-Untersuchungsausschusses MV, zum neuen Polizeigesetz MV und weiterhin wird auf dem Konzert über aktuelle Themen wie die Perspektive Opfer rechtsextremer Übergriffen thematisiert.

Am Rande des Rosengartens findet parallel zur Kundgebung ein Markt der Möglichkeiten statt. Vereine und Initiativen aus Güstrow und anderen Orten in MV stellen sich und ihre Arbeit vor. Darüber hinaus gibt es ein Kinderprogramm mit Hüpfburg, Mitmach-Zirkus, Henna-Tattoos und vielem mehr.

Mit diesem Aktionstag möchte das Bündnis auf die Probleme von Menschenfeindlichkeit in Güstrow und MV aufmerksam machen. Die Akteure wollen den Finger in die Wunde legen und deutlich machen, dass Güstrow ein Problem mit organisierten rassistischen und rechtsradikalen Gruppen hat.
Das Bündnis hat sich vorgenommen für eine freie und offene Gesellschaft, in der Hass und Hetze keinen Platz hat, einzutreten. Alle die Lust haben, sich hier zu engagieren, sind eingeladen das Bündnis zu unterstützen.

Dieses Projekt wird unterstützt von:

Amadeu Antonio Stiftung – Initiativen für Zivilgesellschaft und Demokratische Kultur
Ehrenamt Stiftung MV
Fonds Soziokultur
Bund Deutscher Pfadfinder_innen Mecklenburg-Vorpommern
Children for a better World e.V.
Bürgerinitiative Bunt statt braun e.V.
Verein der Bundestagsfraktion die Linke e.V.
DGB – Jugend MV
Einzelne Spender*innen

V.i.S.d.P
Rock gegen Rechts Stralsund e.V.
Postfach 1165
18401 Hansestadt Stralsund

Weitere Auskünfte und Kontaktmöglichkeiten per E-Mail:
Lena & Jens (Verantwortlich)
rgrstralsund@systemausfall.org

29.3. 19:00 Sankt Spiritus Greifswald: Fette Elke bei 1000.000 gegen Rechts

Freitag wird’s spannend in #greifswald. Die Fette Elke wird vor dem Eingang stehen und einen Warm-Up geben. Kommt also ruhig ein bisschen früher, dann könnt Ihr vorher schon mal ordentlich abzappeln!
Konzert mit Heinz Ratz (Strom & Wasser) Und an diesem Abend zur musikalischen Unterstützung auf der Bühne dabei: Gisbert zu Knyphausen

Nach zwölfjähriger Bandgeschichte präsentiert sich Strom & Wasser angriffslustiger, spielfreudiger und bunter denn je:
100 Konzerten in 100 Städten – 1 Million gegen Rechts!

Der Auftritt von Heinz Ratz und seiner Band „Strom & Wasser“ hat ein besonderes Anliegen: Es ist eines von insgesamt 100 Konzerten in 100 Städten, in denen Heinz Ratz insgesamt 1 Million Euro sammeln will, um sie bedrohten soziokulturellen Zentren und selbstverwalteten Jugendhäusern zur Verfügung zu stellen, deren Existenz er in den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Brandenburg durch rechtspopulistische Mehrheiten in den kommunalen Parlamenten bedroht sieht.

Weitere Infos hier: http://strom-wasser.de/eine-million-gegen-rechts/
#rgrMV
#einemilliongegenrechts

Samstag: Güstrow bleibt bunt!

Diesen Sonnabend, den 19. Januar, wollen Neonazis erneut durch Güstrow marschieren. Unter dem Motto „Keine Steuern für den Migrationswahnsinn“ wollen sie sich um 18 Uhr am Bahnhof in Güstrow treffen.

Schon am 10. November marschierten etwa 30 rechtsextreme zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht durch die Barlachstadt und skandierten antisemitische Parolen, so u.a. „Antisemiten kann man nicht verbieten“. Im November standen dem neofaschistischem Aufzug etwa doppelt so viele Menschen auf einer Protestmahnwache in Hör- und Sichtweite gegenüber.

Auch dieses Mal wird es wieder Proteste geben.

Rock gegen Rechts Stralsund e.V. und Rock gegen Rechts Güstrow rufen dazu auf an den Gegenprotesten teilzunehmen.

Kommten Sonnabend nach Güstrow! Güstrow bleibt bunt!

Mehr Infos zum Protest:

Hashtag #Gue1901

Links: https://www.facebook.com/events/383765692427119/?ti=cl

Stralsund bleibt bunt: Demo des rechten Bündnisses „Initiative vereint für Stralsund“ entgegenstellen!

 

Kompakt:
„Wir halten keinen Winterschlaf!“, So ein Sprecher von Rock gegen Rechts Stralsund e.V. .

Rock gegen Rechts ruft dazu auf sich am Freitag, dem 11. Januar, an Protesten gegen den geplanten Aufmarsch eines rechten Bündnisses entgegenstellen.
Treffpunkt: 18.00 Uhr Deutsche Bank Kreuzung.

Kurz nachdem die hierzulande friedlichen Festtage vorüber sind, sollen schon wieder rechte Kundgebungen und Demos in Stralsund abgehalten werden.
Unter dem Vorwand einer friedlichen Demonstration wird erneut versucht Ängste zu schüren und Kälte zu verbreiten.

Auch im neuen Jahr stellen wir uns den Rattenfängern entgegen. „Wir halten keinen Winterschlaf!“, So ein Sprecher von Rock gegen Rechts Stralsund e.V. .

Wir wollen, dass Stralsund eine tolerante und weltoffene Stadt bleibt, dass nicht der Fremdenhass die Herzen ergreift. Für Frieden, Zuversicht und Freiheit!
Dazu laden wir alle Menschen am 11. Januar zur Mahnwache neben der Deutschen Bank in Stralsund um 18.00 Uhr ein.

Mehr Infos zum Protest beim Bündnis Stralsund für Alle unter:

https://www.facebook.com/events/2251505351783998/?ti=cl

MV weite Filmvorführungen: Das blinde Auge – Ein Todesfall in Thüringen | Ein Film der Filmpiraten und ezra (45 min.)

Axel U. wurde in der thüringischen Kleinstadt Bad Blankenburg am 24. Mai 2001 von einem stadtbekannten Neonazi brutal getötet. Doch Polizei, lokale Medien und Stadtpolitik tun sich schwer damit, dies als Tat eines gewalttätigen Neonazis einzuordnen. Weil Axel U. auch für sie am Rande der Gesellschaft stand? Durch monatelange Recherchen wurde der Fall erneut aufgerollt, Akten der Sicherheitsbehörden durchforstet und mit Angehörigen und Zeitzeug*innen

MV weite Filmvorführungen: Das blinde Auge – Ein Todesfall in Thüringen | Ein Film der Filmpiraten und ezra (45 min.) weiterlesen