01. September: 3. Lauf gegen Rassismus – Komm an den Start und lauf mit uns am Sund entlang!

Dritter „Lauf gegen Rassismus“ – Samstag, 01.09.2018 um 11 Uhr auf der Hansawiese

Am 1. September, dem Weltfriedenstag, veranstaltet eine Kooperation aus den Vereinen Ajuku e.V. und Rock gegen Rechts Stralsund e.V. und verschiedenen Läufer*innen aus Stralsund zum dritten Mal den „Lauf gegen Rassismus“ an der Sundpromenade. Wir wollen damit ein Zeichen für eine weltoffene Stadt setzen und eine Möglichkeit zur gemeinsamen sportlichen Betätigung bieten.

Du gehst gern joggen oder suchst nach einem Anlass mal wieder ein paar Kilometer zu laufen? Dann starte mit uns und zeige Haltung gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit! Unser Startpunkt ist die Hansawiese um 11 Uhr. Von dort aus laufen wir entlangt der Sundpromenade und wieder zurück. Du hast die Wahl zwischen einer 5km und 7km Gesamtstrecke. Kinder können auch eine 2 km Strecke laufen.

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Kick gegen Rassismus: Ostseekicker gewinnen Turnier

Am vergangenen Wochenende lud der Rock gegen Rechts Stralsund e.V und Ajuku e.V. zum 6. gemeinsamen Fußballturnier ein. In diesem Jahr haben sich 7 Teams aus und um Stralsund beteiligt. Die Ostseekicker mit ihrem Team „Ostseekicker Freizeit“ gewannen das Turnier mit insgesamt 14 Punkten. An zweiter Stelle stehen „Vorwärts Stralsund“ mit 13 Punkten und an dritter Stelle steht der „FC Yallah Greifswald“ mit 11 Punkten. Auch in diesem Jahr war wider der 1. FC Lampedusa aus Hamburg dabei, das Team was die längste Anreise hatte.

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28. Juli – Kick gegen Rassismus Fußballturnier in Stralsund – jetzt anmelden!

Sechster „Kick gegen Rassismus“ in Stralsund – Samstag, 28.07.2018 ab 10 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Paul Greifzu-Stadion

Auch in diesem Sommer laden Ajuku e.V. und Rock gegen Rechts Stralsund e.V. zum antirassistischen Fußballfreizeitturnier in Stralsund ein. Am 28.07.2018 findet von 10 bis 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Paul-Greifzu-Stadion unser sechster „Kick gegen Rassismus“ statt! 28. Juli – Kick gegen Rassismus Fußballturnier in Stralsund – jetzt anmelden! weiterlesen

14. April Stralsund – Tag der Vielfalt: Einladung zur Demonstration und Aktionstag mit Rockkonzert

Der Aktionstag, der durch das Bündnis „Tag der Vielfalt – gemeinsam gegen rechte Gewalt – mehr Jugendarbeit in Stralsund“ geplant wird, bekommt nun eine Gegenaktion ins Haus beschert. “Wir haben damit gerechnet, dass es zu Gegenaktionen kommen kann – wie im Januar 2016, wo eine Mahnwache von Rock gegen Rechts Stralsund gestört wurde”, so Jens Knoop, der Sprecher von Rock gegen Rechts Stralsund e.V.. “Darüber haben wir Polizei und Versammlungsbehörde schon
mit Beginn der Planung informiert, dass wir mit derartigen Reaktionen rechnen”.

“Eine Versammlung direkt neben unserem Aktionstag auf dem Neuen Markt stellt natürlich schon  eine gewollte Provokation dar und ist einsatztaktisch ziemlich schwierig”, so Christa Labouvie – die Versammlungsleiterin der Demonstration, die auf dem Neuen Markt enden wird.

Der bunte Aktionstag, der um 14:00 Uhr mit einer Demonstration in der Bahnhofstraße beginnt, wird am Abend auf dem Neuen Markt mit einem Rockkonzert ausklingen. Ab 15:00 Uhr treten dort mehrere Bands und Redner verschiedener Organisationen auf. Zudem gibt es ein kreatives Kinderprogramm und Infostände mitwirkender Organisationen. Neben “Kein Bock auf Nazis” unterstützt auch der Präventionsrat Vorpommern-Rügen die Aktion. Das Bündnis lässt sich durch die Gegenversammlung nicht entmutigen: schon in der Vergangenheit hat sich Rock gegen Rechtsfür demokratische Bündnisse und Aktionen in der Hansestadt erfolgreich eingesetzt.

Deshalb: Samstag nach Stralsund kommen, auf die Straße gehen für die Stärkung der Jugendarbeit und gemeinsam gegen rechte Gewalt!
Vereine, Träger und andere Personen, die sich auf der Kundgebung oder an der Demonstration beteiligen möchten, können das Bündnis per e-Mail erreichen (aktionstag@systemausfall.org) .

Offener Brief: Gegen die Vermietung von Räumen an die „Identitäre Bewegung“ in Rostock

Nachstehend zu finden ist ein offener Brief der von vielen Organisationen unterzeichnet wurde und sich gegen die Vermietung von Räumlichenkeiten für die Identitäre Bewegung in Rostock richtet. Unser Verein hat diesen Brief ebenfalls unterzeichnet. In Stralsund ist die Identitäre Bewegung ebenfalls aktiv. Eine strukturelle Stärkung in Rostock würde für die rechte Szene in Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern und bundesweit viel bedeuten.

Sehr geehrte Inhaberin der Radau Immobilien,

seit mittlerweile weit über einem Jahr vermieten Sie als Inhaberin der Radau Immobilien
Ihre Räumlichkeiten in der Graf-Schack Straße 7 an Daniel Sebbin. Bei dem Mieter handelt es sich um einen Funktionär der rechtsextremen „Identitären Bewegung“. Seitdem hat die Gruppierung dort ihre Bundeszentrale eingerichtet, polizei bekannteRechtsextreme gehen dort regelmäßig ein und aus, Treffen und Stammtische werden dort durchgeführt. Zudem werden seit Monaten antidemokratische Störaktionen von dort aus geplant, koordiniert und initiiert, zuletzt Anfang Februar, als eine Veranstaltung an der Universität Rostock behindert wurde. Die Polizei musste Strafanzeigewegen Hausfriedensbruchs aufnehmen, auch die Universität stellte Strafanzeige. Dieser Vorfall wurde indirekt durch Ihre Vermietung an Herrn Sebbin begünstigt! Mehrfach haben Lokalmedien bereits über die rechtsextremen Identitären berichtet. Im November thematisierte die Ostsee-Zeitung unter dem Titel „Rechte fassen in Rostock Fuß“ die Problematik und das Gebäude in der Graf-Schack Straße 7. „NachOZ-Informationen fürchten die Sicherheitsbehörden, dass sich dort ein neuer Brennpunkt entwickeln könnte“, heißt es in dem Bericht. Auch die Polizei bestätigt in dem Artikel, dass die „Identitäre Bewegung“ dort mittlerweile anzufinden ist. Ende Februar
hieß es zudem seitens der Landesregierung: „Die `Identitäre Bewegung´ verfügt über Zugriffsmöglichkeiten auf ein Mietobjekt in der Hansestadt Rostock.“
Sowohl das Bundes- als auch das Landesamt für Verfassungsschutz beobachten die rechtsextreme Gruppierung seit geraumer Zeit. Die Sicherheitsbehörden berichten bezugnehmend darauf von „Kontakten in die rechtsextremistische Szene.“ In Rostock haben gleich mehrere Mitglieder der Identitären einen Vorlauf bei der NPD. „Es liegen Anhaltspunkte für rechtsextremistische Bestrebungen dieser Organisation vor“,urteilt die Behörde weiterhin.

Wer sind wir?

„Rostock nazifrei“ ist eine Initiative, der neben demokratischen Parteienauch zahlreiche in der Stadt verankerte Bündnisse, Organisationen und Einzelpersonen
angehören. Zusammen sagen wir: Keine Zentrale der Identitären in Rostock! Wir möchten in unserer Stadt keine Gruppe haben, die von Ihnen zur Verfügung
gestellte Räumlichkeiten für ihre rassistischen und menschenverachtenden Aktionen nutzen kann. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass der Mietvertrag gekündigt wird. Rechtliche Möglichkeiten sind gegeben. Im Folgenden eine Auflistung der Parteien, Organisationen, Vereine und Einzelpersonen,die unser Anliegen per Erstunterzeichnung unterstützen.